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Babylon muss fallen

Man merkt es: Die Saison der Obrigkeitsfetischisten hat begonnen. Überall auf X flattern nun blaue Banner mit goldenen Sternen, als wollten sie den Himmel selbst zur Behörde erklären. Die EU – dieses sanft lächelnde Molochwesen aus Bürokratie und Betreuungswahnsinn – streut weiter ihre Papierschlingen aus: Verordnungen, die wie nasse Wäsche an allen hängen, Regeln, die keiner versteht, aber alle bezahlen. Ein Imperium aus Formularen, das mit jeder neuen Richtlinie ein Stück Leben aus den Menschen saugt und dafür noch Applaus erwartet.

Doch jenseits des Flaggenmeers gibt es noch ein anderes Europa. Eines, das nach Rauch von Holzfeuern riecht und nicht nach Sitzungszimmern; ein Europa der souveränen Länder, die einst wie eigenwillige alte Götter durch die Geschichte stapften – streitbar, frei, manchmal verrückt, aber immer ihrem eigenen Gewissen verpflichtet. Ein Kontinent voller rauer Kanten, die erst das Schöne formen, weil sie niemandem gehören außer denen, die auf ihnen stehen.

Ein Europa, das nicht in Brüssel zusammengekleistert werden muss, um zu bestehen, sondern gerade dann atmet, wenn jeder seinen eigenen Wind im Gesicht spürt.

Und während die Flaggen weiter wehen und die Bürokraten weiter murmeln, bleibt nur eines zu sagen – knapp, klar und wahr wie ein Axtschlag im Winterwald:

Babylon muss fallen.

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