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Schlachtezeit

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Wenn des Krieges geile Hunde
Europa wieder geifernd plündern,
während brave deutsche Bürger
für dessen Finanzierung schindern,
duckmäusern und streng nach Regeln
ohne Rückgrat jenen folgen,
die den Untergang des Volkes
malen an die Wand so golden,
dann ist’s wieder mal soweit,
heißa, dann ist Schlachtezeit.

Wenn sich Minister innen, außen,
als Diktator hier gerieren,
während Söhne, Väter, Opas
im Stechschritt `gen den Feind marschieren,
wenn die hohlen, dummen Phrasen
in die Köpfe reingeprügelt,
während fette, satte Bonzen
in Sicherheit sich eingeigelt,
dann ist’s wieder mal soweit,
heißa, dann ist Schlachtezeit.

Wenn das eig’ne Volk beschimpft,
bespuckt, verachtet, ausgenommen,
weil dem rot-gelb-grün-blau-schwarzen
Lobbyistenfilz nicht mehr entkommen,
derweil Fremde töten, plündern,
quälen, prügeln, Messer stechen,
um sich für angeblich
äonenlange Schuld hier rächen,
dann ist’s wieder mal soweit,
heißa, dann ist Schlachtezeit.

Wenn der Kontinent verglüht,
nicht wegen Klima, sondern Hass,
wenn Totenglocken stetig Läuten
laut und ohne Unterlass,
wenn die Länder, die Natur,
final in Schutt und Asche liegen
während all die Kriegsminister
mit Cocktail in der Südsee liegen,
dann wisst, ihr es ist soweit,
vorbei für Euch die Schlachtezeit.

Wenn der letzte Hahn auf Erden
müde seinen Schmerz rauskräht,
wenn erhitzter, toter Odem
des Wind of War durch Deutschland weht,
wenn der letzte Dichter, Denker,
Ingenieur des Endes sehnt,
froh, weil nicht ertragen er muss,
dass sein Volk so stark verpöhnt,
dann, ja dann ist es soweit,
es kommt die wirklich dunkle Zeit.

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